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Mariola Brillowska—Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet

09. September—05. November 2022

In der Ausstellung präsentiert Mariola Brillowska ihre aktuellsten Zeichnungen, Malerei, Videos. Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet ist der Titel ihres Spoken Poems für das gleichnamige Musikvideo, das mit dem MuVi Oberhausen 2022 ausgezeichnet wurde.

Die Künstlerin hat als Kind im eigenen Garten Blumen gezüchtet, von denen sie die flashige Wirkung der komplementären Farben lernte. In diesem Sinne beißt sich das neonartige Kolorit ihrer Zeichnungen, Gemälde, Videos knallig, um krass zu leuchten, strahlen, glühen. Und wer die Augen weit aufreißt, der braucht keine Trips zu werfen.

 

Eröffnung: 08. September 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mi. & Fr. 15:00–18:00 Uhr

Mariola Brillowska, Zeichnung aus der Serie »Wann hast du das letzte Mal Blumen betrachtet?«, 2022

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Oliver Ross—Einige Vital-Klappen mit kontinentalem Müslibesatz und vermittelnden Textilien in deko-rationaler Gestaltung als Ausdruck einer anti-kulturellen Ästhetik

01.—31. Juli 2022

Vitalität heißt, die Seiten wechseln zu können, ohne sich dabei zu beliebig verlieren. Die Scharniere ermöglichen dies, rechte Seite: Gabbeh-Teppich, linke Seite: Collage im euro-amerikanischen Stil (Westkunst). Hängt man das Objekt mit dem Titel Kulturklappe mit englischer Socke als Vermittler°in andersherum auf, dann wird links zu rechts. Dazwischen aber ist immer die Achse.

Das Spiel der Vorder- und Rückseiten: Hier klappt einiges. Die Collage-Ästhetik eines freien Layouts (Prinzip Pizza) bestätigt dabei keine gelungene Kulturleistung, sondern ist durch ihr organisches Wachstum schön, weil es immer ins Ungewisse strebt.

Kultur, Ost oder West, Nord oder Süd, wird in dieser Ausstellung nicht als identitätsstiftend vorgeführt, sondern als etwas, um das es in der Kunst gar nicht geht. Die experimentiert in Aneignungen von Form- und Farbgebungen stets ins Offene hinein. Sonst könnte sie gar nicht leisten, wozu sie fähig ist: Eben das Identitätsbestreben durch künstlerische Freiheit ersetzen und dabei zeigen und vorführen, dass diese nicht beliebig ist. Text: Oliver Ross

 

Eröffnung: 30. Juni 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Oliver Ross, Kulturklappe mit englischer Herrensocke als Vermittler°in, 2014, Foto: Fred Dott

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Robin Hinsch—Kowitsch

03.—30. Juni 2022

Kowitsch — fotografiert während der letzten 12 Jahre, in der Ukraine, beschreibt diese Serie den ungewissen Zustand eines Landes unter Beschuss. In Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien widmet sich Robin Hinsch dem Tauziehen zwischen Ost und West. Die Ukraine ist schon lange unfreiwillig zum zentralen Schauplatz dieser Auseinandersetzung geworden. In den vergangenen Jahre wurde es einem nur leicht gemacht, dies zu übersehen.

Mit freundlicher Unterstützung von der Fleetinsel GmbH.
Im Rahmen der EXPANDED Triennale of Photography Hamburg.

 

Eröffnung: 02. Juni 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Robin Hinsch, Obolon, Kyjiw, Ukraine, 2022

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Parisa Azadi—Ordinary Grief

28. Mai—12. Juni 2022

In der Einzelausstellung »Ordinary Grief« geht Parisa Azadi auf die Suche nach ihrer Identität, die zwischen Erinnerungen an traumatische Ereignisse im Iran und den rassistischen Ressentiments in Kanada oszilliert. Wie das Elend vergessen? Wie eine neue Bindung zu einem scheinbar verlorenen Ort aufbauen? Mit dem Medium der Fotografie hält sie nicht nur ihre eigene Agonie auf der Reise zu sich selbst fest, sondern auch die kollektive Ungewissheit, mit der die Menschen im Iran konfrontiert sind. Die Magie ihrer Perspektive liegt dabei in der Intimität der Alltagsszenen: Zwei Mädchen, die aus dem Fenster schauen, ein Bräutigam während seiner Hochzeit, Jungen, die sich im Schnee suhlen – und immer wieder die Kargheit der Landschaft und der Lebensumstände der Menschen.

 

Eröffnung: 27. Mai 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Artist Talk: 04. Juni 2022, 18:00 Uhr mit Parisa Azadi, Robin Hinsch & Anna Nowak

Kuratiert von Bettina Freimann & Melike Bilir.
Im Rahmen der EXPANDED Triennale of Photography Hamburg.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Parisa Azadi, Ordinary Grief, Reza Pavand poses for a portrait during his wedding celebration on the Island of Hormuz, Iran, on 19 April 2019.

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Matt Dillon, Marcel Hüppauff, Philipp Lachenmann—Berlin, Hamburg, New York

13. März—28. April 2022

Ladies and Gentlemen, liebes Kunstpublikum,

nach dem formidablen ersten Teil der von Ingeborg Wiensowski präsentierten Ausstellung »Hamburg, Hamburg, Berlin«, freuen wir uns jetzt auf das zweite Großereignis dieser Art: Diesmal ist der Titel »Berlin, Hamburg, New York« und wir können uns auf wahrhaft hochkarätige und interessante Künstlerpersönlichkeiten aus diesen drei Städten freuen, deren künstlerisches Schaffen seit einiger Zeit auf überraschende Weise miteinander verwoben ist.

 

Eröffnung: 12. März 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Finissage: 28.04.2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ausstellungsansicht, Berlin, Hamburg, New York, 2022 (Matt Dillon & Marcel Hüppauff)

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Jenny Feldmann, Christian Jankowski, Andreas Slominski—Hamburg, Hamburg, Berlin

04.—24. Februar 2022

Sehr verehrtes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde der Galerie,

es gibt eine freudige Ankündigung:
Die nächsten zwei Monate in der Galerie werden im Zeichen eines freundlichen Takeover der Berliner Kunstgröße Ingeborg Wiensowski mit einem großartigen Programm stehen!
Der Start dieser besonderen Aktion ist bereits am Donnerstag, den 3. Februar: Unter dem Titel Hamburg, Hamburg, Berlin präsentiert Ingeborg eine Ausstellung mit den Künstler°innen: Jenny Feldmann, Christian Jankowski und Andreas Slominski.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

 

Eröffnung: 03. Februar 2022 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ausstellungsansicht, Christian Jankowski, Traveling Artist, 2018

2021

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Robin Hinsch—Asantulan

12. November—18. Dezember 2021

Unsere moderne Zivilisation ist auf Sand gebaut: Beton, Straßen, Häuser, Keramik, Metall, Industrieanlagen — sogar das Glas unserer Smartphones. Sie alle brauchen diese unscheinbare Substanz, die es allerdings sprichwörtlich nicht »wie Sand am Meer« zu geben scheint. Denn die Nachfrage nach Sand wächst exponentiell und das Angebot wird stetig kleiner.

Für die Arbeit, die erstmals in der Galerie Melike Bilir im Rahmen der India Week 2021 präsentiert wird, ist Robin Hinsch ins indische Thane, nach Mumbai, Erftstadt und ins deutsche Ahrtal gereist. In einer multiperspektivischen Installation, bestehend aus Fotografie, Video und Sound werden die Besucher°innen mit der brutalen Realität der Klimakatastrophe konfrontiert.

 

ASANTULAN ist eine Ausstellung im Rahmen der India Week Hamburg 2021.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Robin Hinsch, Asantulan

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Vibha Galhotra—Black Cloud

14. November 2021

Du magst Drachensteigen? 

Teilnehmer:innen jeden Alters für partizipative Aktion gesucht!

Das Pilotprojekt Black Cloud der indischen Künstlerin Vibha Galhotra fand 2014 auf dem Gelände von Dharnidhar, Bikaner (Indien) statt. Etwa achtzig Teilnehmer:innen schufen erfolgreich eine Wolke schwarzer Drachen am Himmel, um auf die Luftverschmutzung aufmerksam zu machen. Anlässlich derIndia Week Hamburg 2021 möchten wir diese partizipative Aktion gemeinsam mit Ihnen/mit Euch hier in Hamburg realisieren. 

Wir suchen hierfür ca. 50 Teilnehmer:innen, die Interesse haben, sich am Sonntag, den 14. November 2021, um 14 Uhr vor der Galerie Melike Bilir zu treffen, und sich an der Inszenierung zu beteiligen: Nach einer kurzen Einführung laufen wir gemeinsam in Richtung Baumwall, um dort einen Drachen steigen zu lassen. 

Jede:r bekommt einen schwarzen Papierdrachen mit einer Saftschorle als Haltegriff gestellt, den wir dann gemeinsam steigen lassen, um sinnbildlich eine schwarze Smog-Wolke am Himmel zu erzeugen.  Familien mit Kindern sind sehr willkommen!

Wir freuen uns auf Sie/auf Euch,

Hannah Beck-Mannagetta & Melike Bilir, Kuratorinnen

 

Black Cloud ist eine Veranstaltung im Rahmen der India Week Hamburg 2021.

Öffnungszeiten: Sonntag, 14. November 2021, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Vibha Galhotra, Black Cloud, Öffentliches partizipatorisches Projekt (Zeichnung), © Vibha Galhotra

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Conny—20:15

29. Oktober—06. November 2021

 

Eröffnung: 28. Oktober 2021 von 18:00–21:00 Uhr

Im Rahmen von Neue Kunst in Hamburg e.V., kuratiert von Eva Birkenstock

Weitere Ausstellungen:
Galerie Jürgen Becker, Fion Pellacini
Galerie Melike Bilir, CONNY
Galerie Holger Priess, Nina Zeljković
Produzentengalerie Hamburg, Karimah Ashadu
Sfeir-Semler Galerie, Nina Kuttler

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

CONNY, Find me in the Filling, videostil, 2021

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Nino Kvrivishvili —I asked myself

10. September—20. Oktober 2021

In her exhibition I ASKED MYSELF, Nino Kvrivishvili works with a combination of silk paintings and drawings. She focusses on processes of change in her native Georgia and simultaneously conducts historical research to invert her findings into a new reality in colors, shapes, patterns and textures. She opens up spaces to tell and experience the stories in an immersive way, integrating historical discussion into her works. Thus, she charges the predominantly abstract images of her textile works and drawings with an increasingly intense narrative, creating a unique dramaturgy.

 

Catalogue-Release: Mittwoch, 20. Oktober, 18:00—21:00 Uhr
Catalogue: Nino Kvrivishvili–I ASKED MYSELF
Text: Belinda Grace Gardner
Concept & Design: Studio Other Types
Photos: Guram Kapanadze

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Nino Kvrivishvili, Untitled, 2018, Silk painting, 43 × 43 cm Foto: Guram Kapanadze

A P S

Fabian Beger, Katharina Duve, Robin Hinsch, Soyon Jung, Timo Roter, Tex Rubinowitz—End of Psüch: Über-Ich

09. Juli—03. August 2021

Die dritte Instanz der dreiteiligen Ausstellung

Special: 8. Juli 2021 von 16:00 bis 21:00 Uhr

Musikvideo Release: Nur weil du mir deine Wunden zeigst, bist du noch lange nicht mein Heiland
School of Zuversicht
Regie, Kostüm, Schnitt: Katharina Duve
Kamera: Helena Wittmann

Performance: 10. & 11. Juli 2021, Einlass um 19:00 Uhr

We love MARIA and MARIA loves us
Eine Kunst-Performance über: Religion, Heilung,
Carework, Gender und Clubbing
Performance: Hark Empen
Konzept, Choreografie: Barbara Schmidt-Rohr

Podcastrelease: 26. Juli 2021

Der Bürgermeister der Nacht
Neues aus der Opiumhöhle zum Thema Psyche &
Kunst mit Rick McPhail

Finissage: 3. August 2021 von 19:00 bis 20:00 Uhr

Trompetensolo David Mechsner

POOLHAUS-BLANKENESE
STIFTUNG

 

Die erste, zweite & dritte Instanz: Franziska Nast: 07. Mai – 03. August 2021

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

A S

Mariola Brillowska, Veronica Burnuthian, Jessica Herden, Clemencia Labin, Jessica Leinen, Oliver Ross—End of Psüch: Es

05.—26. Juni 2021

Die zweite Instanz der dreiteiligen Ausstellung

Special zur Eröffnung: 4. Juni 2021 von 14:00 bis 20:00 Uhr

Installation von Einsiedel & Jung im Innenhof 

sowie eine Performance von JAJAJA: Akustischer Traumspaziergang zum Trieb um 17:00 Uhr und um 19:00 Uhr.

POOLHAUS-BLANKENESE
STIFTUNG

 

Die erste, zweite & dritte Instanz: Franziska Nast: 07. Mai – 03. August 2021

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

A S

Anna Lena Grau, Ida Lennartsson, Hannah Rath, Verena Schöttmer, Aleen Solari, Gesa Troch—End of Psüch: Ich

07.—27. Mai 2021

Die erste Instanz der dreiteiligen Ausstellung

Special: 20. Mai 2021 von 16:00 Uhr– 20:00 Uhr

Installation von Einsiedel & Jung im Innenhof 

POOLHAUS-BLANKENESE
STIFTUNG

 

Die erste, zweite & dritte Instanz: Franziska Nast: 07. Mai – 03. August 2021

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

2020

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ALEEN SOLARI & TIMO ROTER—DAS HÄTTE JEDE IN MEINER SITUATION AUCH GETAN

10.—28. Oktober 2020

Wir freuen uns bereits sehr auf unsere nächste Ausstellung: eine interdisziplinäre Kollaboration, eine internationale Kombination aus installativer Malerei von Aleen Solari und den Zeichnungen Timo Roters, die in Manila während des Lockdowns entstanden.

 

Eröffnung: 09. Oktober 2021 von 18:00–21:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Aleen Solari

Aleen Solari, Under the Influence II, 2020

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Robin Hinsch—WAHALA

03.—30. September 2020

Öl, Kohle und Gas treiben die Weltwirtschaft an – doch welchen Preis zahlen Umwelt und die Menschen an jenen Orten, an denen die Rohstoffe aus der Erde geholt werden? Der Hamburger Fotograf Robin Hinsch ist für WAHALA an diese Orte gefahren. Seine Arbeit legt die Ausbeutungsmechanismen hinter der Förderung fossiler Brennstoffe offen und dokumentiert, dass es zwischen der Zerstörung von Umwelt und Gewalt gegen Menschen keinen prinzipiellen Unterschied gibt. Hinsch legt mit seinen Fotografien die Widersprüche des Versprechens von ewigem Wachstum offen und zeigt, wie sehr das System des fossilen Kapitalismus unter seiner eigenen Last ächzt.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Robin Hinsch, Gas Flaring Site, Ughelli, Nigeria, 2019

A S

Enzyklopidäische Grup Schau der Scheinheiten—Die Welt ist Ganz: Von A bis Z

07. Juni—08. August 2020

Die Welt ist Ganz: Von A bis Z (Teil 2)

Enzyklopädische Group–Schau — Open-Up Special

 

Special: Bowle von und mit Lydia Jung zwischen 15:00 — 17:00 Uhr.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Die Welt ist Ganz: Von A bis Z, Ausstellungsansicht, 2020

A P

Veronica Burnuthian—Rausch

31. Januar—08. März 2020

Sie lässt sich nicht zähmen, bürsten oder von der Kunstaristokratie kultivieren. Sie liebt die Lautstärke, das Schreien und das Exzessive. Ihre Gegen-Richtung bezeichnet sie selbst als „Sonderschule München“. Ihre Arbeit im Münchener Underground ist befeuert durch Dadaismus, Punk und DIY Kultur. In ihren Bands Markus und Friends of Gas verkörpert sie in ihren eigenen Worten „dadaistische Antimusik, Bruitismus und Sabotage“.
Seit 2016 studiert Veronica „Katta“ Burnuthian in der berüchtigten „Klasse Oehlen“ unter dem zeitgenössischen Künstler und Professor Markus Oehlen, der einmal meinte, ihre Arbeiten seien wie Free Jazz, wie eine Instant Composition.

 

Vernissage mit Performance am 30. Januar 2020

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Veronica Burnuthian, Echt, man!, 2016

2019

A P S

Mariola Brillowska und Gäste—Planet Flamboyanz

20. Oktober 2019

PLANET FLAMBOYANZ

Mariola Brillowska und Gäste

„Stereo Total“ / Françoise Cactus, Brezel Göring

„Ich bin hier“ / Damian Müller, Peter Weinig, C. Debérn

Mariola Brillowska, die Hamburger Undergroundpionierin, Filmemacherin, Malerin und Autorin (Markenzeichen: Flamboyanz!) überrascht immer wieder mit bewährten Genialitäten und neuen Ideen. Ihr neuster Streich: zwei Musikvideos für die Berliner Band „Stereo Total“ um die Sängerin Françoise Cactus, gerade frisch in die deutschen Album-Charts eingestiegen.

 

Öffnungszeiten: Ausstellung, Konzert: 18:00–22:00 Uhr

Mariola Brillowska, Planet Flamboyanz, 2019

A P S

Lutz Nikolaus Kratzer, Chad Popple, John Hughes—Our private India

16. November 2019

Our private India – Eine interaktive Musikperformance und Echtzeit-Komposition von und mit Lutz Nikolaus Kratzer im Rahmen der India Week 2019.

Our private India‘ setzt sich aus einem eigens für diese Veranstaltung zusammengestellten Quartett aus Musikern und Künstlern zusammen, die sich bereits jeweils intensiv mit Indien beschäftigten und sich nun als musikalisch- künstlerisches Kollektiv zusammentun. Der Performance liegt keine klar fixierte Inszenierung zugrunde, sie entsteht vor Ort und im Verbund mit allen Anwesenden. Lutz Nikolaus Kratzer führt moderierend und dirigierend durch das lebendige Klangexperiment und wird unterstützt durch instrumentelle Einlagen von Chad Popple und John Hughes.

Lutz Nikolaus Kratzer (Echtzeitkomposition, Tabla, Visuelle Umsetzung)
Chad Popple (Indische Tabla, Percussions)
John Hughes (Kontrabass)
Carl-John Hoffmann (Multimediale Verknüpfung)

 

OUR PRIVATE INDIA ist eine Ausstellung im Rahmen der India Week Hamburg 2019.

Öffnungszeiten: Ausstellung, Konzert: 18:00–22:00 Uhr

Our private India, Ausstellungsansicht, 2019

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Marc Einsiedel & Felix Jung—Thank you please visit again

02.—14. November 2019

Das Hamburger Künstlerduo Marc Einsiedel und Felix Jung zeigt am Freitag, den 1. November bei Melike Bilir im Rahmen der India Week Hamburg das Ergebnis seiner Forschungsreise nach Sikkim, traditionelles Königreich und zweitjüngster Bundesstaat Indiens. Der Ausgangspunkt war die Hauptstadt Gangtok auf einer Höhe von 1800 Metern, um dort die zahlreichen ethnischen Gruppen, Traditionen, sowie die Architektur und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erforschen.

 

THANK YOU PLEASE VISIT AGAIN ist eine Ausstellung im Rahmen der India Week Hamburg 2019.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Marc Einsiedel & Felix Jung, Ausstellungsansicht, Thank You please visit again, 2019

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Clemencia Labin—Flesh Coralino

05. September—23. Oktober 2019

TROPICALIA in der Galerie von Melike Bilir

Es wird schwarz, es wird zitronen-gelb/gold, es wird koralfarben!

Weiche Stoffe, Formen und Körper eröffnen eine neue tropikalische Welt und neue Sichtweisen auf Südamerika.

Die Malerin und Performance-Künstlerin Clemencia Labin aus Maracaibo, Venezuela, zeigt in ihrer Ausstellung „Flesh Coralino“, vom 5. September bis 12. Oktober 2019, Bildobjekte und Skulpturen bei Melike Bilir. Ihre Arbeiten, aus Bikini Lycra und Nylon Strümpfen, geformt und vernäht, teilweise mit Acrylfarbe bemalt, verweisen in ihrer Farbgebung auf ein ikonisches Bild der südamerikanischen Volksmythologie. Es zeigt die heilige Maria Lionza in ihrer kraftvollen und edlen Nacktheit auf einem schwarzen Tapir reitend und dabei eine goldene Plazenta in den Himmel reckend. Der Maria-Lionza-Kult ist ein Heilungsritual, das sich vornehmlich aus den ethnischen Religionen Venezuelas, Elementen des Katholizismus und dem afrikanischen Voodoo entwickelt hat.

 

Artist Talk: 19. September, ab 18 Uhr

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Clemencia Labin

Clemencia Labin, Flesh Coralino, Ausstellungsansicht, 2019

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Tex Rubinowitz und Daniel Spoerri—Tarnsätze & Fadenscheinige Orakel

23. Mai—23. Juli 2019

Liebe Kunstfreunde, liebe Freunde der Galerie,

Melike Bilir präsentiert anlässlich ihrer Neueröffnung eine besondere Ausstellung zweier in Wien lebender Größen und Generationen des feinsinnigen Renegatentums und versatilen Pioniergeists! Daniel Spoerri und Tex Rubinowitz zeigen ab dem 23.5. textile Objekte, die einen erkenntnisreichen Blick in den Narrenspiegel erlauben.

Mit der Bemerkung „Kannst haben, Drecksbüebli“ überließ Daniel Spörri, Grandseignieur der Avantgarde-Kunst, seinem Freund, dem Autor und Zeichner Tex Rubinowitz, die zerschnittenen Reste mit Sinnsprüchen bestickter Tücher, aus denen bereits seine „Fadenscheinigen Orakel“ entstanden waren. Rubinowitz verarbeitete diese weiter und entwarf eine Parallelwelt der Unlogik, die „Tarnsätze“. Gemeinsam ist beiden Serien, dass Sie volkstümliche Weisheiten und einfältigen Kitsch gegen alle Regeln der Kunst und mit Hilfe des Zufalls dekonstruieren.

In Zusammenarbeit mit der Levy Galerie

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Tex Rubinowitz, Mein Vermieter denkt, ich wohne hier nur zum Spaß, 89 × 56 cm, 2018

2018

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Max Müller & Fynn Steiner—Eine zeitgemäße Ausstellung für Menschen

06. Dezember 2018—31. Januar 2019

Fynn Steiner und Max Müller durchforschen für Sie die klaustrophobische Enge unserer Wahrheiten und fischen im Meer der Verlassenheit nach bröckelnden Ikonen, nach charismatischen Chimären und koffeinhaltiger Abseitigkeit. Sie fördern den kleinen Fehler zu Tage und den groben Patzer. Mit großer Begeisterung sezieren sie in Collage und Malerei das Streben nach Perfektion in Gesellschaft und Popkultur.
Freuen Sie sich auf eine unbenannte Zwischenwelt, einen Place to be der bewussten Nachlässigkeit und einen beständigen Angriff auf die Gemütlichkeit. Bei Steiner und Müller werden Vorbilder zu Zerrbildern und das verwaschene Blau eines alten Hemdes wird hier zur Landkarte unserer Gegenwart.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa 13:00–15:00 Uhr

Max Müller, o.T., (?)

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Mariola Brillowska—Nelke im Kaftan

08.—30. November 2018

Die Galerie Melike Bilir zeigt vom in der Ausstellung „Nelke im Kaftan“ (8. November – 30. November 2018) Gemälde von Mariola Brillowska, Hamburger Underground-Kunst-Universal-Pionierin und Professorin.

Mit knalligen Ölfarben direkt aus der Tube übertrug Brillowska 10 Jahre lang exzessiv während ihres Studiums an der HfbK und nach ihrem Abschluss comichafte Szenarios auf großformatige Leinwände bis ihre Ateliers schließlich überfüllt und vollkommen unbegehbar waren. Nachdem ein Run auf ihre Bilder eingesetzt hatte, nutzte sie ihren inzwischen leeren Arbeitsraum, um ihre flamboyanten Songideen zu realisieren. Deren Textzeilen, Eingebungen, die sie über Kopfhörer auswendig lernte, wie „Aus Gold modelliert die Nacht“ oder „Sie war die Nelke im Kaftan des bösen Scheichs, mit dem ich nichts zu tun haben wollte“, befeuerten ihre visuelle Vorstellungskraft. Es entstand schließlich mit frischem Verve eine neue Generation von Gemälden, deren geheime Motivik und psychedelisierende Wirkung ab dem 8.1. in der Galerie zu bewundern und erforschen ist.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa 13:00–15:00 Uhr

Mariola Brillowska, Nelke im Kaftan, 2018

Mariola Brillowska, Nelke im Kaftan, 2018

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Bastards of Misrepresentation—Planet Merde

06. September—19. Oktober 2018

Bastards of Misrepresentation is a loose network of contemporary artists mainly from Manila. They collectively share an aesthetic affinity with the object, the sublime, the irascible, the incendiary, the untimely, and the illicit aesthetic frontier that pervades the urban reality of Manila. Bastards of Misrepresentation: PLANET MERDE is a group show at Galerie Melike Bilir in Hamburg, dealing with issues such as aesthetic autonomy, social critique and the philosophical politics of expression. On display are 30 paintings and drawings by Maria Cruz, Lizza May David, Irene Ire, Manuel Ocampo, Jayson Oliveria, Juan Carlos Quintana, Carlo Ricafort, Timo Roter, Gerry Tan and Jeona Zuleta.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Jayson Oliveria, Cheap Distancing Technique, 2018

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Ulla Deventer—Butterflies Are a Sign of a Good Thing

10.—29. August 2018

Ulla Deventer‘s multimedia exhibition at gallery MELIKE BILIR is the first solo show of “Butterflies Are a Sign of a Good Thing”, her recent artistic research about young women who work in prostitution in Accra, the capital of Ghana. The artist befriended a number of female sex workers and spent a lot of time with them. As part of a highly stigmatised peer group, they are dealing with prejudices and social exclusion, in addition to coping with the daily hardships of a poor existence.

 

Satellitenausstellung Triennale of Photography Hamburg.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ulla Deventer, Ausstellungsansicht (Detail), BUTTERFLIES ARE A SIGN OG A GOOD THING, 2018 (Foto: Ulla Deventer)

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Robin Hinsch—Maswuwlia

30. Juni—08. Juli 2018

Die Galerie Melike Bilir präsentiert im Rahmen der Off-Triennale (7. – 17. Juni 2018 / off-triennale.de)  in ihren Räumen die Ausstellung „Maswuwlia“ des preisgekrönten Hamburger Fotografen Robin Hinsch. Aufgenommen von 2015 bis 2017, untersucht die Arbeit aktuelle Veränderungen und taucht tief in die intensivsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit ein. Hinsch hat zu diesem Zweck eine vielschichtige Collage historischer Katastrophen, wie Zwangsmigration und Vertreibung, ethnische Säuberung, politische Verfolgung und Krieg zusammengestellt, die deren Verwobenheit im Rahmen der aktuellen Weltpolitik aufzeigt.

 

Satellitenausstellung Triennale of Photography Hamburg.

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Robin Hinsch, Österreich 2015

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Andrea Tippel—Mit dem Hunde gemalt

12. April—13. Mai 2018

Die Galerie Melike Bilir zeigt in der Ausstellung „Mit dem Hunde gemalt“ Zeichnungen aus dem Nachlass der 2012 verstorbenen autodidaktischen Künstlerin und Kunstprofessorin Andrea Tippel.

Der Titel stammt aus einem Detail der Zeichnung AUGENWINKEL SAUGEN BLICK liegende Winkelsau (22.12.94)

Wir sehen Darstellungen von Tieren wie Hunden, Katzen oder Vögeln neben Bäumen, Blumen und Landschaften. Diese sind häufig in einen surreal anmutenden Kontext gesetzt mit schriftlich ausgeführten Gedanken – Wortspielen oder metaphysischen Überlegungen und verblüffenden geistigen Verbindungen.

Die Tierzeichnungen Tippels wecken Empathie durch eine geschickte Verknappung, ohne direkt an die Gefühle des Betrachters zu appellieren. Wir spüren das Lebendige, das Wesen. Die Natur trifft den menschlichen Geist in einem faszinierenden Wahrnehmungskosmos. In der synästhetischen Kombination zwischen Bild und Sprache decodiert die Künstlerin mit Humor und Liebe versteckte metaphysische Zusammenhänge in einem Akt rätselhafter Subversion.

Wir verarbeiten lustvoll und gebannt den Reiz des Skizzenhaften, das augenscheinliche Funktionieren einer Idee, den Grad der Ausarbeitung, das Überlassen des Betrachters an die Fantasie, die reine Schönheit der schier unmöglichen Komposition, die gelungene Einfachheit der Form. Text: Joachim Franz Büchner

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Andrea Tippel, Detail aus der Zeichnung: AUGENWINKEL SAUGEN BLICK liegende Winkelsau (22.12.94)

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Etwa 100 Künstler*innen—Die neue Mona Lisa

01. Februar—18. März 2018

Ladies and Gentlemen, die Galerie Melike Bilir heißt Sie & Euch herzlich willkommen zur Eröffnung der großen Mona Lisa Ausstellung „Die neue Mona Lisa“! Etwa 100 Künstler, teilweise etabliert in der bildenden Kunst, teilweise Quereinsteiger aus den Bereichen Musik oder Performance oder bekannte Galeristen-Kolleg*innen, präsentieren ihre ganz eigenen Mona Lisas. 100 individuelle Arbeiten, neue Entwürfe des Meisterwerks von Leonardo da Vinci! Der Imagination sind keine Grenzen gesetzt. Die einzigen Vorgaben: Das Werk sollte nicht größer sein als Leonardo da Vincis Originalgemälde (77 & 53 cm). Neben Malereien, Zeichnungen und Collagen wird es Skulpturen, Performances, Videos und Musikstücke geben. So ergibt sich ein faszinierendes, hochdiverses Gesamtbild – ein Muss für Freund*innen zeitgenössischer Kunst und Liebhaber*innen der Klassiker.

 

Mit Performances von:
ANIQO – Monaphonie
Mariola Brillowska - Mehrwert der Mona Lisa
Fiona Hinrichs - Etwa 100 Mona Lisas lächeln mir entgegen
Charlotte Pfeifer und Pascal Fuhlbrügge - Die Auftragsarbeit
Sandra Poppe feat. David Heering & Frank Mirsem – DAS HECHELN DER MONA LISA
SPECIAL: DIE SUCHE NACH DER MINI LISA

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Die neue Mona Lisa, Einladung, Gestaltung: Sarah Cords

Die neue Mona Lisa, Einladung, Gestaltung: Sarah Cords

A P S

Melike Bilir Projekte—Ausgewählte Ausstellungen & Projekte seit 2018

01. Januar 2018

 

2017

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Aleen Solari—898989

07. September—15. Oktober 2017

 

Aftershow im Fleetstreet Theater mit JAJAJA

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Aleen Solari, Ausstellungsansicht, 898989, 2017

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Helena Wittmann—Empfindliches Rauschen

19.—28. Januar 2017

An der Schnittstelle zwischen experimentellem Film und Bildender Kunst montiert die deutsche Künstlerin Helena Wittmann (*1982) hypnotische Einschreibungen in Bild und Ton, die tief in unser elementares Empfinden von Raum und Zeit vordringen. Aufbauend auf konzeptionellen Strategien entstehen ihre Projekte auf der Grundlage einer beharrlichen Betrachtung spezifischer Räume, die zu den Protagonisten ihrer Arbeiten werden.

Der Gegenstand ihres großangelegten, neuen Projekts ist die räumliche Wahrnehmung auf offener See. Ausgangspunkt für ihre Auseinandersetzung ist die Hansestadt Hamburg, deren Status als größter deutscher Seehafen für die meisten Bewohner nur ein Gedankenspiel aus der Ferne bleibt.

 

Im Rahmen von Neue Kunst in Hamburg e.V., kuratiert von Rhea Dall

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Filmstill aus Tender Noise at Night, Helena Wittmann, 2016

2016

A

Simon Starke—ABSTRACT ANYMALS (Teil 1: betreutes Schweigen)

11. November—18. Dezember 2016

Unsere Tautologen sind wie Hundehalter, die plötzlich an der Leine zerren: Das Denken darf nicht zuviel Auslauf bekommen, die Welt ist voller verdächtiger und vergeblicher Alibis, man muss seinen Grips beisammen halten, die Leine bis auf die Entfernung eines berechenbaren Realen kürzen. (Roland Barthes)

 In der Ausstellung stehen eine Anzahl kastenartiger Styroporvolumina in einem Raum, der mit Rindenmulch ausgestreut ist, die Objekte sind, Nutztieren ähnlich, locker mit Leinen oder Seilen an die Wand gebunden, hier und da gibt es Banner mit Textsequenzen von Adorno, die sich mit dem dialektischen Verhältnis von Subjekt und Objekt beschäftigen, es wird ein Heft verkauft, das „Tiere halten“ heißt.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Simon Starke, o.T., (Kühlschrank), Styroporobjekt mit Holzgriff auf Möbelgestell und schwarzem Seil, 100 × 124 × 50 cm, 2016

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Clemencia Labin—Mi Cocina

09. September—16. Oktober 2016

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Clemencia Labin, Ausstellungsansicht, MI COCINA, 2016

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Lily Wittenburg—Stay Romantic

23. Juni—31. Juli 2016

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ausstellungsansicht Lily Wittenburg, Stay Romantic, 2016 Foto: Felix Krebs

2015

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Verena Issel, Gemini Kim, Sejin Kim, Sohyun Jung, Stefan Marx, Dirk Meinzer, InYoung Yeo—Multitude

20. November 2015—10. Januar 2016

MULTITUDE*

Die „richtige“ Aneignung einer fremden Kultur erscheint als poiesis, verstanden als „kreativer Prozess“, weil mimetisches Verhalten von vorneherein als minderwertige „Nachahmung“ verworfen wird. Es ist nützlich sich daran zu erinnern, das die Kunst, solange sie als techne galt, Mimesis der Natur sein sollte. Mimesis als einen Inbegriff des „Irrationalen“, in dem sich kein Widerspruch zwischen „Kreativität“ und „Besessenheit“ einstellt.

Zitat: F. Kramer „R. Fees“

Das koreanische Generalkonsulat und die Kulturbehörde Hamburg wollen mit dem Projekt „Korea hautnah in Hamburg erleben“ Hamburger BürgerInnen die koreanische Kunst und Kultur näher bringen. Daran sind auch Hamburger Kultureinrichtungen beteiligt.

Die Galerie Melike Bilir zeigt in diesem Zusammenhang vier koreanische und drei deutsche KünstlerInnen, die sich im Rahmen eines Künstleraustausches zwischen den Partnerstädten Hamburg und Busan kennengelernt haben: Verena Issel, Gemini Kim, Sejin Kim, Sohyun Jung, Stefan Marx, Dirk Meinzer und InYoung Yeo.

 

Öffnungszeiten: i.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Gemini Kim, Harmony comes from patience, Installation, Calligraphy works in Chemistry Bottle and Elbe Water, 4 Works, 2015

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Oliver Ross—Transluminismus

05.—22. Oktober 2015

Kunstlicht ist überall: Ob an Straßenlaternen, Leuchtreklameschildern oder im Wohnzimmer – wer nachts unterwegs ist, der wird selten von den Sternen angefunkelt. Die moderne Elektrifizierung der Welt macht auch in der Kunstgalerie keinen Halt, denn gerade hier ist man vor dem Kunstlicht nicht sicher. Pardon, in diesem Fall jetzt meinen wir natürlich: Lichtkunst.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Oliver Ross, TRANSLUMINATOR, 2015, Mischtechnik mit RGB-LEDs, Skulptur, 98 × 65 × 39 cm

A

Nino Kvrivishvili—ширина 126 ± 2 см.

11.—30. September 2015

Nino Kvrivishvili‘s exhibition titled „Ширина 126 ± 2 см“ at Galerie Melike Bilir presents an installation with handmade textiles. The works executed in a wool, linen and hemp are based on the textile making traditions in Georgia and former Soviet countries. They represent the old patterns from the soviet textile industry as the historical data, they are the evidence of the soviet textile producing sample and in whole show the artist’s vision to the surrounding environment.

 

Öffnungszeiten: Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Nino Kvrivishvili, 12 руб. 50 коп., 2015, wool, Hand woven textile, 119 × 60 cm

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Enzyklopidäische Grup Schau der Scheinheiten—Die Welt ist Gans: Von A – Z

30. Januar—28. Februar 2015

Häschen in der Grube, wer hat das Alphabet erfunden? Das weiß kein Mensch, auch kein toter Hase, oder ist uns das entgangen? Und Wiki kann da nicht weiterhelfen. Trotzdem, ach was, gerade deshalb nehmen wir diese auf die Reihe gebrachte Anordnung inhaltsverheißender Zeichen dazu her, eine schöne Struktur in unsere kleine Weltausstellung zu bringen. Die Galerie führt damit auch im neuen Jahr ihre Tradition der inhaltlich motivierten Gruppenausstellung weiter. Damit die Menschen kommen und sich interessiert miteinander verständigen können…

 

Konzert: Helgoland um 21:00 Uhr
Performance: Johannes Wilde

Öffnungszeiten: Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ausstellungsansicht, Die Welt ist Gans: Von A – Z, 2015

2014

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Simon Starke—ECHT VOLL IRGENDWIE

21. November—21. Dezember 2014

ECHT VOLL IRGENDWIE – Tondichtung

Wortschnappschüsse, brachylogische Phrasen aus Ton, Körper des Gesprochenen in Zeilen, Satzellipsen ellipsenförmig um das Wörtchen SO gruppiert, so. Am höchsten hängt: DAS HÖCHSTE DER GEFÜHLE, zuunterst die BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZE.

Schreiben, welches sich in der Exponierung selbst verräumlicht.

Einen Begriff wie BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZE aufzulesen und plastisch auszubilden, um ihn dann auf zweieinhalb Meter Länge an die Wand zu nageln, ist aufwendig und komisch – weniger allerdings, wenn man sich seinen messerscharfen Klang auf der Zunge zergehen lässt (Onomatopoiesis). So indes wird eine Sprachschwelle berührt, über die wir im Alltag gerade mit einem Schritt hinweggehen.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Simon Starke, Ich finde es interessant, über Dinge nachzudenken, 2014, tapeziertes Plakat, 350 × 250 cm

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Marc Einsiedel & Felix Jung—Ballon

06. September—12. Oktober 2014

Die Ausstellung Ballon ist die Initialpräsentation der ‹Forschungsreihe Demonstrations-Kultur› von We Are Visual (Marc Einsiedel und Felix Jung). Im Rahmen dieses Projektes werden zukünftig verschiedene Demonstrationsstrategien spielerisch erforscht. Dabei kommen vonwearevisual entwickelte Objekte zum Einsatz, die protestrelevante Wahrnehmungsstrukturen differenzieren können. Ein erstes Beispiel dafür sind die in der Ausstellung gezeigten schwarzen Ballons, die das Phänomen der situativen Gruppierung verdeutlichen. Das generelle Ziel des Projektes besteht darin, der Seite der Demonstrierenden neue Ansätze zu liefern, ihren Inhalten experimentell mehr Ausdruck zu verleihen bzw. diesen mithilfe künstlerischer Strategien eine andere Auffälligkeit zu verschaffen.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

we are visual, # Hamburg, 50 × 70 cm, 2014, c-print, Auflage 1 + 1 AP, (Foto: Sebastian Asiedu)

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Groupshow—Die rote Form und das Nichts

31. Januar—08. März 2014

Die Gruppenausstellung ›Die rote Form und das Nichts‹ ist eine intuitive Auswahl von Werken, die verschiedene Strategien der Abstraktion in der zeitgenössischen Kunst zeigen. Ein Teil der Ausstellung kommt aus dem Bestand einer privaten Sammlung, der andere Teil stammt aus dem Programm der Galerie Melike Bilir.

Künstler*innen:

Hans Hartung
Georg Herold
Imi Knoebel
Thomas Kohl
Herbert Linden
Paul McCarthy
Peter Piller
Maria Soares
Andrea Tippel

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Rita Rohlfing, o.T., (Nr. 13/99), 1999, Öl und Acryl auf Nessel, 70 × 95 cm

2013

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Michael Buthe & Oliver Ross—Buthismus Rossology

06. September—10. Oktober 2013

Die Ausstellung Rossology und Buthismus zeigt Werke von Michael Buthe (1944 – 1994) und Oliver Ross.  Buthe ist für seine traumartig verspielten Collagen und Objektbilder bekannt. Die scheinbare Ähnlichkeit seiner Bildobjekte mit denen von Ross verdeckt nur oberflächlich die Differenz zwischen ihnen. Denn was bei Buthe noch authentisch hippieesk paradiesisch war spiegelt sich in dem Werkansatz von Ross reflexiv gebrochen wieder.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Michael Buthe und Oliver Ross, Ausstellungsansicht, Buthismus Rossology, 2014

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Groupshow—o.T.

07.—23. Juni 2013

Künstler*innen:

Jivan Frenster
Dorothy Iannone
Clemencia Labin
Hans-Christian Saylors
Andrea Tippel

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

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Groupshow—Fucked-up Figuration

13. April—22. Mai 2013

Künstler*innen:

Bastien Aubry/Dimitri Broquard
Claus Böhmler
Fernando de Brito
Andreas Dobler
Henriëtte van Egten
Oliver Ross
Wolfgang Stehle
Hans-Christian Saylors
Jan Voss

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Oliver Ross, Visueller Kortex, quasi auratisiert, 2013, Mixed Media

2012

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Marc Einsiedel & Felix Jung—Zaun

10. November 2012—10. Januar 2013

Die Ausstellung kreist um ein Grundthema: Absperrungen im öffentlichen Raum, die noch ›unkultivierte‹, unfertige, brachliegende Gebiete abgrenzen. Das wirft Fragen auf: Wem gehören diese Freiflächen und warum werden sie vor der Öffentlichkeit abgegrenzt? Wird so vielleicht versucht unkontrollierte Nutzungen zu verhindern? Die Zukunft dieser Areale ist nur scheinbar offen. Denn rhetorisch gefragt: Wer wird sich an ihrer Gestaltung beteiligen und in welcher Form? Derartige Themen, die aus verschiedenen Initiativen und Protestbewegungen bekannt sind, interessieren WAV. Sie setzen diese Fragestellungen in Bezug zu den Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst. In dieser Ausstellung leiten sie ihre Darstellungsstrategien aus konzeptuellen Strömungen der jüngeren Kunstgeschichte her, wie z.B. der ›Land- art‹, der ›Minimal Art‹ oder dem ›Found Object‹. Vielleicht lässt sich damit der Diskurs in beide Richtungen erweitern…

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

We Are Visual, Installationsansicht Zaun, 2012, (Foto: Sebastian Asiedu)

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Kerim Seiler—Freak Magnet

07. September—13. Oktober 2012

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Kerim Seiler, Barnum, 2009, ca. 9 × 6 × 4 m

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Andrea Tippel—Zeichnungen aus den 70ern

06. Mai—11. Juni 2012

Andrea Tippel – Zeichnungen aus den 70ern. Eine Erinnerung von Hans Joachim Lenger:

PDF Lerchenfeld Nr. 15 / Juni 2012 / Seite 22 – 24

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Andrea Tippel, Zeitformen, 1973, Bleistift, Buntstift, 17,8 × 13,9 cm

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Groupshow—Defile

24. März—13. April 2012

Künstler*innen:

Verena Issel
Mika Neu
Oliver Ross
Philipp Schewe
Simon Starke
Andre Wnendt

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Ausstellungsansicht, Defile, 2012

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Philipp Schewe—Enemies Of Recreation Come In Femanimal Form

21. Januar—04. März 2012

Philipp Schewe will es nicht wahr haben: Die zeitgenössische Verwahrlosung der Symbole scheint seinen Wunsch nach Spiritualität zu durchkreuzen. Um sich nicht in hysterischer  Bedeutungslosigkeit zu verlieren, organisiert er mit großem Aufwand für ihn relevantes Bildmaterial: Es entstehen großformatige Foto-Tableaus mit alptraumhaften Rettungsaktionen verunglückter Pferde oder problemdurchrsetzte Portraits seiner Residenzstadt Hamburg. Sie folgen, nicht ohne Humor, einer Bildsprache, deren Symptome sich nicht ästhetisch beschwichtigen lassen.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Philipp Schewe, Ausstellungsansicht, Enemies Of Recreation Come In Femanimal Form, 2012

2011

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Simon Starke—Umso

12. November 2011—13. Januar 2012

Umso mehr Leute kommen, umso enger wird es. Umso größer der Aufwand, umso höher die Kosten. Es ist umso besser, je weniger du redest. Umso drückt eine proportionale Verstärkung aus. Hamburg hat eine lange Tradition im Handel mit Teppichen. Umso erstaunlicher also, dass in der Galerieausstellung ›Umso‹ mit einem Mal eine ganz neue Variante von so genannten emblematischen Bildteppichen zu sehen ist. Nicht geknüpft, nicht gewirkt, sondern geklebt.

Das, worauf Angestellte gemeinhin in ihren billigen Büros herumlaufen – Nadelfilzteppichfliesen – wird für die konzeptuelle Installation von Simon Starke als Intarsienarbeiten an die Wand gebracht oder auf bildförmige Holztafeln. Das Emblem, laut Wikipedia eine Kunstform, deren Ursprung auf die Humanisten der Renaissance zurückgeht, meint ›Eingesetztes, eingelegte Arbeit‹. Man unterscheidet politische, religiöse, moralische und die weltliche Liebe betreffende Hintergründe. Sechs Farben bloß umfasst das Farbspektrum der Filzplatten, umso erstaunlicher, wie sich daraus malerische Abstraktionen und Worte, Graffitiartiges und perspektivische Illusionen, amerikanische Avantgarde und asiatischer Humor bilden lassen. In gedämpfter Atmosphäre wird dem Betrachter Zeit gegeben, dem Zusammenbruch der intellektuellen Abgrenzungen nachzuspüren. Komm raus und finde rein.

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Simon Starke, Installationsansicht, Umso, 2011

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Oliver Ross—Neurosengartenreaktor

03. September—15. Oktober 2011

Knallbunt blühen nicht nur die Neurosen, wenn Oliver Ross seine hypotransparente Malerei durch die Galerieräume wuchern lässt. Hier scheinen die Formen und Kräfte ums Licht der Erkenntnis zu kämpfen und folgen dabei höchst differenzierten Techniken und Methoden. Die sind ›natürlich‹ geschichtlich codiert, auch wenn sich ihre Ordnungen und Strukturen extrem überlagern. Der Kunstentwurf fliegt einem quasi um die Ohren, wer kennt sich da noch aus?

 

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Oliver Ross, Installationsansicht, Neurosengartenreaktor, 2011

2009

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Andrea Tippel—ANDREALISMUS

01. November—11. Dezember 2009

Der Neid der Götter Anlässlich der Ausstellung ANDREALISMUS im Walk of Fame führten Hans-Joachim Lenger, Professor für Philosophie an der HfbK Hamburg und Andrea Tippel, Professorin für Grundlagen/Orientierung Malerie/Zeichnen, Bildhauerei und Zeitbezogene Medien an der HfbK ein Gespräch.

Vollständiger Artikel ›Der Neid der Götter‹ im Newsletter der HfbK Hamburg lerchen_feld Nr. 3, Dezember 2009, Seite 20 – 28. 

PDF lerchen_feld Nr. 3, Dezember, 2009: Der Neid der Götter, Text von Hans-Joachim Lenger

Corealisation der Ausstellung ANDREALISMUS: Casandra Popescu

 

Kuratiert von Melike Bilir & Oliver Ross

Öffnungszeiten: Mi.–Fr. 14:00–18:00 Uhr & Sa. 13:00–15:00 Uhr

Andrea Tippel, The philoars library, 108 Farbkopien 41,65 × 29,2 cm in einer handlichen Schachtel, Auflage 3 numerierte & signierte Exemplare, Selbstverlag Berlin